„Meine Texte betrachte ich als sinnliche Ereignisse. Sie finden auf Lesebühnen, im Fernsehen, in

Literaturhäusern, in Diskotheken, in Bibliotheken, in Büchern, auf Festivals und auf CD statt.“

Bas Böttcher wurde am 31. 12. 1974 in Bremen geboren und lebt seit 2000 in Berlin. Er studierte am

Bauhaus in Weimar Medienentwicklung.

Bas Böttcher zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Seine Texte

gelten als Klassiker der zeitgenössischen Bühnenlyrik. Sie erscheinen in Schulbüchern und wichtigen

Sammlungen deutscher Dichtung (Der Neue Conrady, Lyrikstimmen u.a.). Er veröffentlichte

zusammen mit Wolf Hogekamp 2005 die erste Poetry Clip DVD. (Voland & Quist/Lingua Video) Im

Verlag Voland & Quist publizierte er außerdem die Gedichtbände „Dies ist kein Konzert“ (2006),

„Neonomade“ (2009) und „Vorübergehende Schönheit“ (2012).

Autritte bestritt Bas Böttcher u.a. im großen Saal der Elbphilharmonie, an der Bibliothèque Nationale

de France (Paris), an der University of Berkeley, in der Neuen Nationalgalerie (Berlin), im Schloss

Bellevue (Berlin), im Kulturpalast (Warschau) sowie auf den Buchmessen von Leipzig, Frankfurt,

Peking, Guadalajara, Moskau, São Paulo und Bangkok.

Bas Böttcher ist Erfinder verschiedener Medienformate für Lyrik. Er entwickelte den elektronischen

Hypertext „Looppool“ als neue Ausdrucksform im Internet. (Sonderpreis 1998 von Die ZEIT, ARDOnline

und IBM), den „Poetry Clip“ als audiovisuelles Format und die Textbox für live Performances.

Die Textbox wurde im Rahmen des Woerdz-Festivals (Luzern), im Centre Pompidou (Paris) und auf

vielen Buchmessen von Taipeh über Neu Dheli bis Abu Dhabi weltweit ausgestellt.

Bas Böttcher lehrte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, am Deutschen Literaturarchiv Marbach,

an der Kulturakademie Baden-Württemberg, an der Universität der Künste in Berlin, am Goethe

Institut und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Die NZZ betitelte ihn jüngst als „Pop-Poetry-Pionier“, die FAZ vergleicht ihn mit Jandl und Ringelnatz.

Frix Bas Böttcher